Knigge im beruflichen Umfeld und die Konsequenzen

 

Knigge im beruflichen Umfeld und die Konsequenzen

Abhängig vom Klientel und der Hierarchieebene ist es unerlässlich, die nötigen Umgangsformen zu kennen und die Signale des Gegenübers richtig deuten zu können.

Im Top-Management ist es somit unerlässlich, die angemessenen Umgangsformen zu beherrschen. Für dieses spezielle Feld werden zertifizierte Knigge-Trainer eingesetzt. Es werden Gruppenkurse wie auch Einzeltrainings angeboten. Die Inhalte sind ebenfalls breit gefächert. Je nach Anforderung des Kunden. Von Alltagssituationen bis hin zur Etikette im Edelrestaurant und dem Verzehrprozedere von eher seltenen Speisen.
Leider wird oft die „gute Kinderstube“ auch in der Industrie angewandt oder die in Europa gängige Etikette gedankenlos auf andere Kulturen übertragen. Die Folgen sind im Geschäftsleben gegebenenfalls fatal.

Unsere Leiterin Knigge-Training berichtet so beispielsweise von negativen wie auch positiven Vorfällen, die ihr von den Kunden berichtet werden:

  • Ein Manager besuchte Japan und hat sich mitten im Meeting die Nase geputzt. Er hatte eben Schnupfen. Leider war der Firmeninhaber und Gründer der japanischen Firma davon nicht arg angetan und hat die Gespräche abgebrochen, da dieser Deutsche wohl ein Barbar sein müsse. Hätte der Manager gewusst, dass man zum Naseputzen in Japan auf die Toilette gehen muss, wäre das nicht passiert.
  • Ein Bewerber für eine Geschäftsführerstelle traf sich für das zweite Bewerbungsgespräch mit einem Vorstand einer AG im Biergarten. Der Vorstand hat sich – entgegen der üblichen Verzehrregeln für solche Lokalitäten – entschieden, nach Knigge zu essen. Was soll der Bewerber dann tun?  Er entschied sich, ebenfalls nach Knigge zu essen und hat den Vorstand damit beeindruckt. Es war offensichtlich, trotz der Lokalität, ein Testessen, das die Eignung für die Vakanz testen sollte. Der Bewerber erhielt die Zusage.
  • Der Vertriebschef eines Maschinenbauunternehmens aus Baden-Württemberg begrüßte eine Firmendelegation. Da die Vertriebsmitarbeiterin der Gastfirma einen Meter vor ihrem Geschäftsführer lief, hatte er diese zuerst begrüßt. Als Folge war der Geschäftsführer für Stunden nicht genießbar und die Gespräche verliefen zunächst sehr schwierig. Hätte er gewusst, dass im Business immer nach der Hierarchie begrüßt wird und nicht nach der privaten Regel „zuerst die Frau“, dann hätte er eine leichtere Verhandlung vor sich gehabt. Übrigens wissen Sie, welche Frau zuerst begrüßt wird, wenn sich folgende Damen im Raum befinden: eine Gräfin, die Hausherrin, eine Doktorin, eine Professorin, die Inhaberin einer millionenscheren Unternehmung und eine Politikerin? Diese und ähnliche Fragestellungen beantworten wir gerne.

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