Fachkräftemangel kostet Mittelständler Milliarden

Fachkräftemangel kostet Mittelständler Milliarden

Wen zieht es schon zu einer unbekannten Firma aufs Land, wenn es tolle Stellen bei Dax-Unternehmen in der Großstadt gibt? Das fragen sich immer mehr qualifizierte Fachkräfte, beklagen Mittelständler laut der FAZ. Mehr als 30 Milliarden Euro Umsatz gehen dem Mittelstand angeblich verloren.

Zum Dax-Konzern nach München, Köln oder Berlin wollen noch immer viele gut qualifizierte Fachkräfte und Uniabsolventen. Doch zum mittelgroßen Unternehmen nach Waldkraiburg oder Bad Tölz? Da wird das Personal immer knapper. Die Sorge darüber, ob es demnächst noch genügend geeigneten Nachwuchs geben wird, ist zur zweitwichtigsten der deutschen Mittelständler avanciert, gleich nach den hohen Energiepreisen. Das zeigt eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung des Beratungsunternehmens Ernst & Young.

Wegen fehlender Fachkräfte büßen mittelständische Unternehmen demnach jährlich mehrere Milliarden Euro an Umsätzen ein. Mehr als die Hälfte der 3000 jüngst befragten Unternehmen beklagen Einbußen, weil qualifiziertes Personal fehlt. Mehr als sieben von zehn Mittelständlern bezeichnen es als schwierig, geeignete neue Mitarbeiter zu finden. Und sechs von zehn Unternehmen haben aktuell offene Stellen, die sie mangels Bewerbern nicht besetzen können. Hochgerechnet summierten sich die Ausfälle auf 31 Milliarden Euro jährlich, heißt es in der Studie. Angesichts der positiven Konjunkturaussichten könnte sich das Problem in diesem Jahr noch verschärfen, vermuten die Experten. Die Firmen drohten Wachstumschancen zu verpassen, weil sie Aufträge ablehnen müssten. Das Problem treffe mittelständische Unternehmen stärker als Großkonzerne. Gerade kleinere Unternehmen in ländlicheren Regionen, deren Produkte in der breiten Bevölkerung wenig bekannt seien, hätten es tendenziell schwerer, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Denn der Wettbewerb um gut ausgebildete Kräfte werde wieder härter. Nach einem schwachen Jahr 2013 schalte der deutsche Mittelstand generell wieder auf Wachstum um, heißt es weiter. 55 Prozent der Unternehmen rechnen demnach für 2014 mit steigenden Umsätzen, nur 7 Prozent erwarten ein Umsatzminus. Im Durchschnitt glauben die Mittelständler, dass die Umsätze um 1,2 Prozent steigen – vor einem Jahr erwarteten sie nur ein Umsatzplus von 0,8 Prozent. Dies sei der Grund, warum die Unternehmen planen, wieder deutlich mehr zu investieren und ihre Belegschaften aufzustocken, schreibt das Beratungsunternehmen. Mehr als ein Viertel der Unternehmen habe vor, zusätzliche Mitarbeiter einzustellen – nur 9 Prozent wollen Stellen einsparen. Damit sei die Beschäftigungsdynamik so stark wie zuletzt Mitte 2011. Die meisten Fachkräfte fehlen übrigens nach Angaben der mittelständischen Betriebe im technischen Bereich – auf Ebene der Produktion noch mehr als auf Leitungsebene. Aber auch im Marketing, im Vertrieb und im Kundendienst wird häufig gesucht. Viele Mittelständler gaben zudem an, Mitarbeiter für Informationstechnik und Datenverarbeitung, sowie im Bereich Finanzen zu benötigen.

Quelle: FAZ

 

Diesen Trend der Verknappung kann Wanner bei seinen Stammkunden nicht entdecken. Denn wer seine Fach- und Führungskräfte regelmäßig schult, Ihnen Aufstiegs- und Entwicklungschancen bietet, der findet gute Leute und kann diese auch langfristig binden. Natürlich räumt der Geschäftsführer der Wanner GmbH – Hr. Reinhold Wanner – ein, dass sich die Art der Mitarbeitersuche in den letzten Jahren dramatisch verändert hat. Es genügt nun nicht mehr, lediglich eine Stelle bei der Agentur für Arbeit zu melden oder bei einem lokalen Blatt auszuschreiben. Die modernen Medien und weitere „Tools“ werden heute genutzt. Natürlich gehört auch die Direktansprache dazu. So hat der Headhunter von Wanner beispielsweise über 20 Jahre Erfahrung im Sektor der Mitarbeitersuche. Heute kommen nicht nur Firmen zu Wanner, die einen Geschäftsführer oder Abteilungsleiter suchen, sondern – so wie kürzlich – auch clevere Unternehmer, die z.B. einen Gesellen (m/w) suchen, so Wanner.

Das Problem liegt laut Hrn. Wanner eher darin, dass sich viele mittelständische Unternehmenslenker schwer damit tun, professionelle Hilfe anzunehmen. Es schmerze so manchen Inhaber, wenn er ein paar Tausend Euro für einen guten Ingenieur ausgeben muss, bevor dieser einen Zeichenstrich getan hat. Doch repariert er sein Auto auch selbst, oder seine Schuhe? Und produziert er seine eigene Wurst, oder lässt er da die Profis ran? Da der Erfolg von Unternehmen nachweislich von den Mitarbeitern abhängt, ist diese Denke von Wanner nicht nachvollziehbar. Er spricht sogar davon, dass hier die Firmenlenker den Firmen pro-aktiv Schaden zufügen. Das Rennen um die besten Mitarbeiter wird durch Kompetenz entschieden. Und diese hat nun mal nicht immer ein Kaufmännischer Leiter oder ein Abteilungsleiter, der zusätzlich das Thema Personal auf den Tisch bekommen habe. Auch verfüge das Team „Personal“ von Wanner über langjährige Erfahrung und die nötigen Netzwerke.

Wie Untersuchungen zeigen, sind erfolgreiche Firmen in der Lage, sich helfen zu lassen! Diese Firmen machen eine einfache Rechnung auf. Heute ist Zeit der wichtigste Faktor. Allein der Verlust eines einzigen wichtigen Auftrages übersteigt die Beratungskosten bei der Suche eines neuen Mitarbeiters um ein Vielfaches! Warum denken somit manche Manager nur so kurzsichtig?

Zudem – so Wanner – bezahle der Kunde bei seiner Firma erst etwas, wenn er den Erfolg zu verbuchen hat. Die Dienstleistung der Personalsuche ist bei Wanner erst kostenpflichtig, wenn ein Arbeitsvertrag zustande kommt!

Gerne dementiert Wanner auch das Eingangsstatement der FAZ. Es sei die Aufgabe eines guten Personalberaters die Menschen für den Mittelstand zu begeistern, die auch für den Mittelstand geeignet sind. Da Wanner ganzheitlich und fachlich übergreifend aus der Praxis für die Praxis arbeitet, sucht er die „Richtigen“ Menschen, die sich langfristig für die Unternehmen engagieren und auch in der entsprechenden Region bleiben wollen. Hierzu setzt er auch die Biostrukturanalyse ein und weitere Werkzeuge. Ferner kann Wanner – der seine Firma eben nicht in der Großstadt gegründet hat, sondern bewusst in Mühldorf am Inn – besser argumentieren, als überregionale städtische Berater, die einem Bewerber das „Land“ schmackhaft machen wollen, obwohl Ihre Niederlassungen z.B. in den Städten München, Frankfurt und Berlin sind. Hier mangle es doch an der Glaubwürdigkeit und den glaubhaften Argumenten, so Wanner!

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